Streuobstwiesen

Die Streuobstwiese des SV Poseidon Hamburg e.V.

Schön, dass du da bist! Vielleicht hast du gerade den QR-Code auf dem Plakat oder auf einer der Obstbaumtafeln gescannt. Hier erfährst du, was hinter einer Streuobstwiese steckt, warum sie so wertvoll ist und wie du selbst aktiv werden kannst.

Die Streuobstwiese

Seit dem Frühjahr 2025 wachsen auf der Liegewiese des Poseidon Bads in Hamburg-Eidelstedt acht junge Obstbäume: drei Apfelsorten, eine Birne, eine Zwetschge, eine Reineclaude und zwei Süßkirschen. Der SV Poseidon Hamburg e.V. hat die Wiese angelegt. Sie ist Lebensraum für Tiere, spendet an heißen Sommertagen Schatten und ist ein Treffpunkt für Mitglieder und Gäste. Vereinsmitglieder pflegen sie ehrenamtlich, und die Ernte feiern alle gemeinsam.

Noch sind die Bäume klein. Jedes Jahr wachsen sie ein Stück weiter, und mit ihnen wächst der Wert der Wiese für Mensch und Natur.

Infos zur vereins-eigenen Streuobstwiese und den dort gepflanzten alten Obstsorten findet ihr hier:

Was eine Streuobstwiese ausmacht

Der Name sagt es schon: Die Obstbäume stehen locker „verstreut“ auf einer Wiese, nicht in Reih und Glied wie in einer Plantage. Typisch ist eine bunte Mischung aus verschiedenen Obstarten, Sorten und Altersstufen. Klassisch sind große, hochstämmige Bäume, deren Krone erst in fast zwei Metern Höhe beginnt.

Auf einer Streuobstwiese wird nicht gespritzt und kaum gedüngt. Oben wächst Obst, unten blüht die Wiese- diese Mischung macht Streuobstwiesen zu einem der artenreichsten Lebensräume Mitteleuropas. Bis zu 5.000 Tier- und Pflanzenarten können hier vorkommen.

Streuobst-Kalender

Der Streuobst-Kalender des NABU zeigt Monat für Monat, was auf einer Streuobstwiese passiert und welche Pflegearbeiten anstehen – inklusive praktischer Tipps:

Streuobstwiesen anlegen und pflegen

Du möchtest Dich weiter informieren, aktiv werden, selbst eine Streuobstwiese anlegen, oder mitmachen? Es gibt im Netz viele gute Anleitungen; hier sind beispielhaft einige Links: